Entwicklermeeting 2021 bei DGT

Letzte Woche fand bei DGT ein weiteres Entwicklermeeting statt, bei welchem über die kommenden Entwicklungen diskutiert wurde. Einiges steht in den Startlöchern und auch wenn ich noch nicht all zu viel verraten darf, kann ich schon soviel sagen, dass sich das Warten lohnen wird. 😉 Beim Besuch in Enschede konnte ich einmal mehr sehen, wie professionell und strukturiert die Fa. DGT arbeitet. Auch in Sachen Design von Schachprodukten wurde nochmal eine Schippe draufgelegt. Mehr dazu, werde ich in ein paar Wochen veröffentlichen.

Bei meinem Besuch erwartete mich eine besondere Überraschung. Ein DGT Centaur Schachcomputer, in durchsichtigem Kunststoff. In Serie geht dieses Gerät nicht. Es ist eine Einzelanfertigung für Schachcomputerfreaks wie mich 🙂

DGT Centaur durchsichtig

DGT Centaur durchsichtig

Erwähnenswert ist an dieser Stelle auch, dass der Inhaber von DGT Hans Pees nicht nur ein feines Gespür für den Schachmarkt hat, sondern auch ein richtig guter Kartfahrer ist. Beim Mitarbeiter-Kart-Event konnte er sich, wie auf dem Schachmarkt, gegen alle Konkurrenten durchsetzen und den ersten Platz belegen. Gratulation 😛

DGT Centaur durchsichtig

Den Abend haben wir dann in der schönen Innenstadt von Enschede ausklingen lassen. Der Humor von manchem Pub-Besitzer ist mindestens so köstlich, wie ein Grolsch. 😛

Pub in Enschede

Bis bald

Euer Benny

13 Gedanken zu „Entwicklermeeting 2021 bei DGT

  1. Danke für den schönen Bericht! Auf den Bildern sieht man gut, dass man den Akku vom Centaur ohne Probleme tauschen kann. Damit ist dieser komische Sascha Warnemünde der ziemlich viel Käse in einem anderen Forum verbreitet einer weiteren Lüge überführt. Der hat behauptet, daß man den Akku nicht tauschen kann.

    Ich bin jetzt erstmal richtig gespannt auf die neuen Produkte von DGT. Kannst Du nicht doch schon was sagen?

    • Hallo Helmut,

      Infos zu den neuen Produkten und Fotos darf ich erst in ein paar Wochen veröffentlichen. Da bekomme ich von DGT die Freigabe. Die unseriösen Äußerungen des Hetzers Sascha Warnemünde in irgendwelchen Foren sprechen für sich und müssen nicht kommentiert werden. Dafür ist der Typ einfach zu unwichtig.

      Gruß

      Benny

      • Hallo Benny würde ich gern glauben!Aber DGT hat schon letztes Jahr neues und großes angekündigt…so dass es mir schwer fällt ,daran zu glauben?!
        Gruß
        Herbert

        • Hallo Herbert,

          von der Planung bis zur Marktreife dauert die Entwicklung eines neuen Produktes etwa 2 Jahre. Natürlich gibt es auch andere Hersteller, welche innerhalb eines Jahres irgendetwas zusammenschustern und der Endkunde sich anschließend über die mangelnde Qualität beschwert. Hinzu kommt, dass das letzte Jahr etwas anders war, als all die Jahre zuvor.

          Man kann schon anhand der eingesetzten Technik sehr gut erkennen, ob bei der Planung Profis am Werk sind oder nicht. Wenn beispielsweise ein Hersteller bei seiner elektronischen Hardware die man an einen PC oder Smartphone anschließen kann auf 9 Volt Spannung setzt, ist das sowas von 80er und mit der heutigen Zeit (USB) nicht kompatibel. DGT macht es richtig und setzt bei ihren Produkten eine Spannung von 5 Volt ein (USB). Es sind diese Kleinigkeiten, welche am Ende den Unterschied machen. Manche skurrile technische Umsetzung anderer Hersteller, sorgt in Fachkreisen oft nur für Kopfschütteln. Stell Dir vor, ein Hersteller würde Bluetooth-Funktionalität für seine Produkte anbieten, aber um diese Bluetooth-Funktionalität zu verwenden, muss der Endkunde ein Bluetooth-Gerät zunächst mit einem Netzteil (9 Volt) am Strom anschließen und zusätzlich per Kabel mit einem Endgerät verbinden. Um also in den Genuss einer kabellosen Verbindung zu kommen, muss man erstmal 2 Kabel verlegen. 😀

          Ich habe die neuen Produkte direkt bei DGT getestet und bin ziemlich begeistert. Bei der Planung von neuen Produkten ist es wichtig, den Markt und das Käuferinteresse zu kennen. DGT hat hier eine Reihe von Punktlandungen geschafft. Es gibt aber auch einige Punkte, welche beim DGT-Entwicklermeeting für feurige Diskussionen sorgen. Ich bin ein Verfechter offener Hardware-Schnittstellen, womit ein Hersteller praktisch zum Hardware-Lieferant wird und andere Firmen und Entwickler Software für diese Hardware entwickeln können. Wohin dies führt, haben wir beim DGT Pi gesehen. Dies hat Vorteile, aber auch Nachteile. Ich bin auf Beides bereits an anderer Stelle auf dieser Webseite eingegangen.

          DGT hat bei seinen kommenden Produkten einen Mittelweg gewählt, welcher zwar nicht ganz meinen Vorstellungen entspricht, aber ziemlich innovativ ist (Stichwort: Cloud).

          Bald ist es soweit und ich freue mich schon, über die neuen Produkte im Detail schreiben zu können.

          Bis bald

          Benny

  2. Das klingt ja alles sehr spannend!
    Ich liebäugele auch schon eine ganze Weile mit dem Centaur, meinst du man kann den guten Gewissens kaufen oder vielleicht noch ein bisschen Geduld haben für das was da in den Startlöchern steht?
    Viel Spaß mit dem Centaur im exklusiven Look!

  3. Hallo Benny,

    Dein Bericht über das DGT-Entwicklermeeting 2020 schloss so ab:
    „Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieses Meeting eine wichtige Inspiration für die zukünftigen Produkte aus dem Hause DGT war. Die seit über 10 Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit trägt erneut Früchte und ich freue mich schon, die spannenden Neuentwicklungen hier zu präsentieren.“

    In Deinem Bericht über das DGT-Entwicklermeeting 2021 schreibst Du:
    „Letzte Woche fand bei DGT ein weiteres Entwicklermeeting statt, bei welchem über die kommenden Entwicklungen diskutiert wurde. Einiges steht in den Startlöchern und auch wenn ich noch nicht all zu viel verraten darf, kann ich schon soviel sagen, dass sich das Warten lohnen wird.“

    Außer der Modifizierung des DGT E-Boards durch einen USB-C-Anschluss (Ende 2020) gab es aber leider keine Neuentwicklungen. Als Besitzer dreier DGT-Bretter (seriell/USB/Bluetooth) für mich nicht so spannend. Aus meiner Sicht dringend geboten wäre die Ausstattung der DGT E-Boards mit Felder-LEDs (oder ein adäquates Produkt), gerade auch im Hinblick auf das bereits seit über einem Jahr boomende Online-Schach. Hier sehe ich eine ganz große Marktlücke.

    Viele Grüße, AchimK.

    • Hallo Achim,

      Ich sehe das etwas anders. Es wurde unter anderem auch die Schachuhr DGT Echo auf den Markt gebracht und auch für die FIDE wurden eigene Produkte entwickelt. Weiterhin wurde im Bereich Liveübertragung sehr stark entwickelt. Viele Entwicklungen und Verbesserungen laufen im Hintergrund ab. Anders als andere Hersteller, schmeißt DGT nicht in kurzer Abfolge irgendwelche neuen Wegwerfprodukte auf den Markt. Hochpreisige Produkte, welche in weniger als einem Jahr entwickelt werden, taugen nichts. Langlebigkeit und hohe Verarbeitungsqualität stehen im Vordergrund und ausgiebige Tests sind dazu notwendig. Du darfst auch nicht vergessen, dass es durch die Corona-Krise gerade im Bereich elektronischer Hardware die Beschaffung derer nicht einfach war.

      Die Nachfrage an DGT Brettern mit LEDs ist tatsächlich nicht so groß, wie mancher Schachcomputer-Fan denkt. Die Frage ist dann auch, was ein Anwender bereit ist, für ein solches turniergroßes Brett mit LEDs auszugeben. Die meisten Hobbyspieler möchten eher ein kleineres Brett haben. Zusammen mit DGT haben wir eine schöne Lösung gefunden, welche bald veröffentlicht wird.

      Viele Grüße

      Benny

  4. Transparentes Gehäuse für den Centaur… feine Ironie von DGT, weil sie ja ansonsten keinerlei Einblick in den Centaur geben, Open Source-Pflichten hin oder her.

  5. Hallo,
    diese transparente Version des Centaur ist für mein Empfinden viel viel schöner als die die aktuell im Handel erhältlich ist.
    Kann man DGT nicht dazu bewegen, dass auch hiervon Exemplare gebaut und verkauft werden ? Eventuell auch als Limited Edition ?

    Gruß Oswald

    • Hallo Oswald,

      mit Hans hatte ich da in der Vergangenheit schon Einiges durchgesprochen. Ein Centaur im Holz-Design (Material wie die DGT 3000 Limited Edition) war schon im Gespräch. Zwei Designs dauerhaft anzubieten, würde die Lagerhaltung verdoppeln. Dann hat man plötzlich viele Centaur mit dem Design X auf Lager und alle wollen Design Y haben. Selbiges „Problem“ gab es schon bei den Smartboards. Da waren haufenweise Bretter ohne Randbeschriftung lagernd und 9 von 10 Kunden möchten die Smartboards mit Randbeschriftung haben. Einen transparenten Centaur als limitierte Auflage kann ich mir aber gut vorstellen. Werde das mal mit Hans absprechen. Aktuell haben aber die neuen Produkte Priorität. Da gibt es sogar schon einen früheren Release-Termin, als gedacht.

      Mehr dazu in Kürze 😉

      Benny

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